Die Rennsaison 2015 ist zu Ende, die Vorbereitung warten bereits

Das ePS-Rennsport Team zieht Resümee

 Nach 8 Monaten, 8 Rennen, davon 5 Rennen in der Rundstrecken Challenge Nürburgring und 3 Rennen in der Spezial Tourenwagen Trophy und unzähligen Anreisekilometer ist die Rennsaison 2015 für das ePS-Rennsport Team aus Bubsheim im Oktober zu Ende gegangen.

 Das ePS-Rennsport Team startete nach den Umstrukturierungen und Vorbereitungen Anfang des Jahres in die heiß ersehnte Rennsaison auf der Nürburgring Nordschleife. Rennfahrer Patrick Steuer startete in seinem BMW E36 318is auf die Renndistanz von rund 320km pro Rundstrecken Rennen.

 Die erste Saisonhälfte kostete ePS-Rennsport in der Rundstrecken Challenge Nürburgring viel Kraft. Zweimaliger Rennabbruch aufgrund schlechten Wetterbedingungen und schweren Unfällen, zwei unverschuldete Schäden am Rennfahrzeug und aufgetretene Reifenprobleme erschwerte zusätzlich den Kampf um die Meisterschaft.

Auch die politische Entwicklung in der Eifel um die legendäre "Grüne Hölle" waren Entscheidungsfaktor für das Team um Patrick Steuer, die Meisterschaft vorzeitig aufzugeben und sich dem neuen Projekt zu widmen.

 Das neue Projekt für das ePS-Rennsport Team aus dem Schwabenland steht schon länger fest. Der Seat Leon Supercopa Cup, dass zweite Rennfahrzeug im ePS-Rennstall. Genauso schnell war die Rennserie gefunden, die Spezial Tourenwagen Trophy. Ein komplett anderer Aufbau wie bisher in der Rundstrecken Challenge. Freies Training, zwei Qualifikationsläufe und zwei Rennen gestalteten nun das Rennwochenende. "Für uns war klar, dass uns die Vorbereitungsrennen auf dem Seat Leon in der Spezial Tourenwagen Trophy die Arbeiten in der Winterpause deutlich erleichtern würden", erklärt Patrick Steuer.

 Erstes Vorbereitungsrennen, 720km von Zuhause entfernt. Zandvoort (Niederlande) der erste Gaststart und Schnupperstunde in der leistungsstarken Spezial Tourenwagen Trophy, Division 2. Steuer kämpfte mit leistungsstärkeren Gegner und resultierte am Ende einen guten Gesamtrang. Im Rahmen der ADAC GT Masters zeigte sich dem Motorsport begeisterten Team ein völlig neues Geschehen um ein Rennwochenende.

 Die Spezial Tourenwagen Trophy fährt auf den unterschiedlichsten Rennstrecken in Deutschland und Europa. Dadurch war der nächster Halt in der Vorbereitung des ePS-Team der Hockenheimring beim Finale der ADAC GT Masters. Durch Starkregen und Safety Car, sowie die Überlegenheit im Regen konnte Steuer sich am Ende in der Division 2 auf den zweiten Platz vorkämpfen. "Die Entscheidung die letzten Rennen in der Spezial Tourenwagen Trophy als Vorbereitung zu fahren und bereits nach dem zweiten Start auf dem Podium zu stehen ist natürlich Wahnsinn", erinnert sich Steuer zurück an das Hockenheim Wochenende.

 Auch beim Saisonfinale auf der Grand Prix Strecke auf dem Nürburgring, konnte Steuer mit seinen Konkurrenten gut mithalten und Platz für Platz gut machen. Am Ende reichte es für den dritten Platz in der Klasse 4.

 Eine komplette Wendung in der zweiten Saisonhälfte für das ePS-Rennsport Team. Trotz dieser Entscheidung zur Mitte der Saison, blieb dem Team Zeit für einen Trackday mit seinen Sponsoren durchzuführen, sowie den Nachwuchs aus Bubsheim, beim Kinderferienprogramm zu begeistern und diverse Ausstellungen nachzugehen.

Ohne die Unterstützung der ePS-Sponsoren, sowie Familien und Freunden wäre dies alles nicht möglich gewesen. Das gesamte Team um Patrick Steuer bedankt sich recht herzlich in erster Linie bei seinen Sponsoren aus Nah und Fern, sowie allen Helfern und Gönnern.

Nun stehen dem Team die Wintermonate bevor. Die Winterpause soll voranging zur Optimierung des Seat Leon Supercopa Cup genutzt werden, sowie der speziellen Vorbereitung des Fahrers auf die anstehenden Rennstrecken. Das Team um ePS-Rennsport möchte nächstes Jahr weiter in der Spezial Tourenwagen Trophy Fuß fassen und bei den Start-Ziel-Rennen mit Kampfgeist und Taktik an den Erfolg der diesjährigen Gaststarts anknüpfen. "Wir wussten das wir mit einem leistungsschwachen Fahrzeug in die Vorbereitung gehen und haben uns auf das Verhalten und die Technik konzentriert. Das wir uns gegen Fahrzeuge, die zwischen 50 und 150 PS mehr haben durchsetzen können, hätte ich anfangs nicht gedacht. Wir wissen jetzt wo wir anpacken müssen und versuchen das über den Winter zu realisieren" erklärt Steuer.

Im Frühjahr 2016 startet die neue Rennsaison zur Spezial Tourenwagen Trophy mit ePS-Rennsport. An welcher nationalen oder internationalen Rennstrecke der Saisonstart statt finden wird, steht aktuell noch nicht fest. "Es steht viel Arbeit über den Winter an, von Rennfahrzeug, Transport über Teamstrukturierungen, aber jeder von uns ist mit Herzblut dabei und freut sich auf die andere Seite des Rennsportes, der Rennpause in der eigenen Werkstatt bevor es nächstes Jahr wieder auf die Rennstrecken geht. Wir hoffen das es uns gelingt noch weitere Sponsoren zu finden und vor allem, ihnen den Motorsport näher zu bringen", erklärt Steuer.